alphabetische Navigation aller Definitionen im Glossar zur Datenrettung:

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Datenrettung – alphabetisches Glossar & Lexikon – Definitionen Buchstaben E bis J

In diesem Glossar finden Sie alphabetisch sortierte Begriffe & Definitionen, von denen wir glauben, daß Sie im Zusammenhang mit Datenrettung relevant sind, bzw. für ein grundlegendes Verständnis der Zusammenhänge bei einer Datenwiederherstellung helfen können.

 

E bis J – Datenrettung Glossar Übersicht 2

E

elektronische Archivierung - (vergleiche auch Archivierung + Backup) beschreibt das Anlegen von (Sicherungs-) Kopien von Dokumente/Daten (z.B. gesetzlich aufbewahrungspflichtiger Unterlagen) auf einem weiteren Datenträger. Die regelmäßige Archivierung von Daten erhöht die Datensicherheit und ist in einigen Bereichen elektronischer Datenverarbeitung (z.B. geschäftliche Rechnungen, Briefverkehr, Angebote, Aufträge oder Verträge) gesetzlich (revisionssichere elektronische Archivierung) geregelt.

Error Handler - ("Fehler Behandler") - beschreibt eine Funktion, die im Rahmen einer Netzwerk-Datensicherung Fehler-Meldungen und deren Behandlung steuert, sowie Fehler-Berichte der Backup-Vorgänge erstellen kann.

externe Festplatten - sind transportabel, lassen sich direkt an jeden aktuellen Rechner anstecken oder per Netzwerk-Kabel oder WLAN in ein Netzwerk einbinden, erstellen Backups auf Knopfdruck...

F

FAT (File Allocation Protocol) - Bezeichnung für das "alte" Dateisystem von DOS & Windows, sowie für die von diesem Dateisystem verwendete Dateizuordnungstabelle....

Fehlermeldung - optische (z.B. Bluescreen) oder akustische (BIOS Fehler) Meldung von Computer-Betriebssystemen, Programmen oder Anwendungen, die bei der Ausführung eines Befehls/Ablaufs einen Fehler entdeckt haben.

Festplatte, HDD - (=hard disk drive), der verbreitetste Typ eines magnetischen Datenträgers (intern oder extern) zur Massenspeicherung von Daten siehe - auch unter Scheiben, Schreib- und Lese-Kopf oder Speicher-Technologien.

Festplatten Crash - beschreibt den Vorgang, bei dem Festplatten durch einen Crash (englischer Ausdruck für Unfall) zerstört/beschädigt wurden...

Festplatten Diagnose - beschreibt eine Analyse nach Datenverlust von Festplatten, welche meist mit Festplatten-Tools oder geeigneter Software, in schweren Fällen von einem Datenretter in einem Reinraum durchgeführt wird. Bei der Festplatten-Diagnose wird diese auf elektronische/mechanische Defekte untersucht, sowie festgestellt mit welchem Aufwand wieviele der zerstörten/verlorenen Daten gerettet werden können...

Festplatten Tools - (Disk utilities) - sind sogenannte Dienstprogramme, auch Utilities oder Werkzeuge (Tools) genannt, die meist als Bestandteil des Betriebssystems ausgeführt werden. Mit ihnen kann man z.B. Festplatten formatieren, defragmentieren oder z.B. mit Scandisk auf Fehler überprüfen...

Fibre Channel - wurde entwickelt um eine schnellere Verbindung zwischen Rechnern und externer Hardware zu ermöglichen (aktuelle Übertragungsgeschwindigkeit 1 GBit/Sekunde). In Bezug auf Datensicherheit beschreibt Fibre Channel die darauf aufbauende und heute gängigste Technik, mit der Speichernetze aufgebaut werden können.

Firewall - (=Brandschutzmauer), wird als Hardware oder Software dazu genutzt bei Verbindung mit dem Internet Gefahren wie unauthorisiertes Eindringen (siehe auch Hacker) oder unbefugten Austausch und Ausspionieren (siehe Virus, Wurm, Trojaner) von Daten zu verhindern. Die Verwendung einer Personal Firewall in Verbindung mit einer Antivirus Software als Freeware ermöglicht auch privaten Anwendern einen günstigen und relativ sicheren Schutz vor online Übergriffen aus den Weiten des Internet.

Forensik - umfasst Daten-Analysen (forensische Untersuchungen) zur Spurensuche und Beweissicherung in Computer-Daten zur anschließenden gerichtlichen Verwertung.

forensische Datenrettung - hier ist eine professionelle Datenrettung wichtiger denn je, da eine missglückte forensische Datenrettung weitreichende Folgen für den Verlauf von Gerichtsprozessen oder strafrechtlicher Verfolgung haben kann.

Formatierung Festplatten - beschreibt die Vorbereitung einer Festplatte durch das Betriebssystem zur Speicherung von Daten. Die Magnetschicht auf den Scheiben der Festplatte wird bei einer Formatierung in konzentrische Spuren, unterteilt in Sektoren, aufgeteilt.

Fragmentierung Festplatte - Fragmentierung beschreibt unzusammenhängende Datei-Strukturen, z.B. auf Festplatten oder Disketten - diese verlangsamen die Zugriffszeiten beim Schreiben und Lesen von Dateien auf der Platte - siehe auch Defragmentierung.

Freeware Datenrettung - Datenwiederherstellung mit Freeware Tools - Tipps zu Funktionen, Chancen und Risiken bei Einsatz von Datenrettungs-Software finden Sie auch unter Software Tools.

G

gelöschte Datei - im Regelfall werden gelöschte Dateien unter dem Betriebssystem Windows in den Papierkorb verschoben. Von hier kann die Datei problemlos vom Anwender wiederhergestellt werden. Wurden Dateien versehentlich oder mutwillig auch aus dem Papierkorb gelöscht, können die Dateien von professionellen Datenrettern oder mit Hilfe entsprechender Software meist trotzdem wiederhergestellt werden.

GNU - Projekt der Free Software Foundation (FSF), welches die Verwendung freier Software definiert. Freie Software bedeutet die Freiheit des Benutzers, die Software zu benutzen, zu kopieren, sie zu vertreiben, zu studieren, zu verändern und zu verbessern - mehr unter GNU.org.

H

Hacker - stammt vom englischen "to hack" (im Zusammenhang mit "auf einer Tastatur herumhacken" zu verstehen) und beschreibt einen "Computer-Spezialisten" ("Computer-Freak"), die ihre spezialisiertes Wissen nutzen, um in fremde Rechner-Systeme einzudringen. Häufig verwendete (meist technische) Begriffe, die durch die Hacker-Szene geprägt wurden, werden auch als "Hacker-Slang" bezeichnet und haben mittlerweile als sog. "Chat-Slang" auch Akzeptanz bei "normalen" Internet-Nutzern in online Chats, Foren, Blogs und Wikis gefunden.

Harddisc (HDD) - englisch für Festplatte, magnetischer Massen-Datenspeicher.

Hardware - ist der Oberbegriff für alle internen Bauteile/Komponenten (Mainboard, Prozessor, Steckkarten etc...) und externer Peripheriegeräte (Drucker, Scanner, Monitor etc...) eines Computers.

Headcrash - beschreibt die mechanische Beschädigung der Magnetschicht einer Festplatte durch Aufsetzen des Lese/Schreib-Kopfes auf der Oberfläche der Festplatte..

Hot Backup (=“heißes Backup“) - bezeichnet eine Sicherung von Datenbanken ohne diese während des Backup-Vorganges herunter zu fahren - vergleiche auch "Cold Backup".

Hot Plugging - (etwa "warm/heiß ein-, ausstecken") - beschreibt die Möglichkeit Peripheriegeräte (auch Laufwerke) während des Betriebs des Computers an Schnittstellen anzuschließen/abzuhängen ohne diese am Rechner-System an-, abmelden zu müssen. Anschlussarten, die Hot-Plugging unterstützen, sind z.B. USB oder FireWire. Diese Anschlussart ist sehr praktikabel, um Datensicherungen mit externen Festplatten zu sichern...

HSM - (Abk. des englischen "hierarchical storage management" =hierarchische Speicherverwaltung) - bezeichnet allgemein das automatische Auslagern/Wiederherstellen länger nicht genutzter Daten. HSM ist ein Speicher-System, in dem neue, aktuelle und häufig genutzte Daten i.d.R. auf Datenspeichern mit der schnellsten Zugriffsmöglichkeit (z.B. RAID-Systeme) verarbeitet und gespeichert werden, während alte oder selten genutzte Daten oft auf langsamere Datenträger (wie Bandlaufwerke, Streamer) gesichert sind.

I

I/O-BUS - beschreibt eine Schnittstellen-Art, die den Prozessor mit Peripherie-Geräten verbindet. Ein I/O Bus besteht genauer aus 3 BUS-Elementen: dem "Data BUS" zur Übertragung von Daten, dem "Adress BUS" zur Übertragung von Adressen und dem "Control BUS" zur Übertragung von Kontroll-Infos. I/O-Ports sind die zugehörigen Adressen, welche den Peripherie-Geräten am I/O-Bus vergeben wurden.

IDE - (Abk. von: Integrated Device Equipment) ist ein Schnittstellen-Standard für interne Festplatten, der 1984 von Compaq & Western Digital definiert wurde. Eine Weiterentwicklung der IDE-Schnittstelle, welche 1994 unter dem Namen "Enhanced IDE" auf den Markt kam, hat sich bis heute zum Quasi-Standard für Festplatten-Schnittstellen entwickelt.

Image-Datei - ist das exakte Abbild einer Festplatte, Partition oder auch CD inklusive Infos zur Hardware-Struktur des Original-Datenträgers. Ein Image-Backup incl. Betriebssystem einer Festplatte auf eine andere Festplatte ist bei Datenverlust/Defekt des Originals ohne weitere Installationen ein schneller Ersatz um weiter arbeiten zu können.

Implementierung -

InfiniBand - (angelehnt an das englische "infinite bandwith", etwa unendliche Bandbreite) - auch InfiniBand Architecture, IBA, ist ein neuer technischer Standard zur Datenübertragung innerhalb von Netzwerken, welcher den parallelen PCI-Bus ablösen soll.

Inkrementelles Backup - hier kann man zwei Varianten unterscheiden, zum einen das differentiell inkrementelle Backup - hierbei werden nur Dateien gesichert, die seit der letzten Datensicherung neu angelegt oder verändert wurden und das kumulativ inkrementelle Backup - hierbei werden alle Daten gesichert, die seit der letzten kompletten Datensicherung modifiziert oder neu angelegt wurden ...

iSCSI - (Abk. von Internet SCSI) - bei diesem Standard werden SCSI-Kommandos unter Nutzung von TCP/IP Netzen mit diesen kombiniert. Duch den Einsatz von High-Speed IP Netzwerk-Verbindungen können Daten sehr schnell von Datenspeichern zu beliebigen Servern überall in einem eigenen Netzwerk über TCP/IP transportiert werden. Auch "IP storage" genannt (= IP-Speicherung).

IT-Architektur - man unterscheidet serverzentrierte und speicherzentrierte IT-Architekur - haben unterschiedliche Aspekte bei der Datensicherung.

J

JBOD - (Abk. aus dem englischen "Just a Bunch of Disks") deutsch etwa "nur ein Bündel Platten" - beschreibt ein Festplatten-Array (Zusammenschluss von zwei oder mehr Festplatten-Laufwerken) ähnlich Raid-0, nur ohne eigenen Controller zur Steuerung. Im Gegensatz zu RAID-0 bietet JBOD ...

 

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Datenrettung Notfall
  • Schalten Sie bitte umgehend den Rechner aus und versuchen Sie bitte auf keinen Fall das Gerät neu zu starten.
  • Keinesfalls das Betriebssystem deinstallieren, bzw. neu installieren!
  • Versuchen Sie nicht selbst Maßnahmen durch selbst beschaffte Datenrettung-Software vorzunehmen, welche erst installiert werden muss.
  • Glauben sie bitte nicht jedem Bekannten, der sich angeblich damit auskennt, kaum einer weiß wirklich was er tut, da Datenrettung kein alltäglicher Vorgang ist!